Die Geschichte unserer Faszination

Die ersten Bienen für den Obstgarten eines alten Bauernhofes waren schnell aufgestellt. Staunend verfolgte ich das Wachsen und Gedeihen der beiden Bienenvölker und begann jedes Buch über die fleißigen ‚Sonnentiere‘ zu verschlingen. Das war 2011. Aus Interesse wurde Passion. Inzwischen sind es über 20 Völker, die mein Leben und meine Stadt bereichern und jedes Jahr reiche Ernte einbringen.

Wir machen Honig – und das BIO

Bei der Bewirtschaftung unserer Bienen setzten wir in jeder Hinsicht auf Regionalität. Konkret verzichten wir auf Wanderungen. Dauerhafter Standort unserer Völker ist die Stadt Dresden. Nur so wird die Bestäubungsleistung dort erbracht, wo sie auch gebraucht wird – in unserer Nachbarschaft, in unserer Region. Auch die Nachhaltigkeit schreiben wir groß. So sind unsere Bienenbeuten ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen (Holz) gebaut. Wir verzichten auf Lacke und Farben, da diese die Gesundheit unserer Schützlinge beeinträchtigen können. Zur Imprägnierung verwenden wir stattdessen Leinöl. Zur vorbeugenden Behandlung gegen Krankheiten wie die Varoamilbe nutzen wir nur organische Säuren, die natürlicher Bestandteil des Honigs sind. Zufütterungen versuchen wir grundsätzlich zu vermeiden. Reicht in Kälteperioden oder nach Wetterkapriolen das natürliche Nahrungsangebot nicht aus, füttern wir vorübergehend mit deutschem Bio-Rübenzucker zu.

Mit diesem imkerischen Grundverständnis war es für uns selbstverständlich, uns einem BIO-Anbauverband anzuschließen.

Wir haben uns für BIOLAND entschieden. Damit verpflichten wir uns, die strengen Richtlinien einzuhalten, was durch regelmäßige Kontrollen überwacht wird. Unseren Bienen bieten wir auf diese Weise optimale Lebensbedingungen, sich gesund und wesensgemäß zu entwickeln.